Montag, 18. Mai 2015

Endlich - Sommerrollen

Wie heißt es so schön? Gut Ding will Weile haben...
Das trifft für mich jedes Jahr auf den Sommer hierzulande zu, ich warte gefühlte Ewigkeiten, bis es warm genug ist, um in den Pool zu hüpfen und draußen zu sitzen mit Caipi und lieben Menschen. Genauso sehnsüchtig warte ich jeden Frühling auf Spargel, Erdbeeren und alle anderen frischen und kleinen Gerichte, die das Draußensitzen noch verschönern. 

Der lieben Schni gehts grundsätzlich genauso und so haben wir bereits letztes Jahr zum Auftakt der Gartensaison Sommerrollen geplant. Inspiriert von Pinterest und Co wollten wir diese kleinen Köstlichkeiten auch in Sauce stippen und genüsslich bei Sonnenschein genießen. Nunja, gut Ding will Weile haben und so habe wir es erst am Wochenende geschafft, zu rollen, wie die Großen und herausgekommen sind unsere ersten, jedoch sicherlich nicht letzten Röllchen, denn die Füllmöglichkeiten sind schier unendlich... Los gehts mit unserem Grundmodell:



Sommerrollen
(für 4 Personen zum Draußensitzen benötigt ihr ca. 25-30 Rollen, die Mengenangaben sind aus dem Ärmel geschüttelt...)

Ihr braucht:
25-30 Blätter Reispapier
2 Karotten
1 Gurke
1/2 Blattsalat
400g Hähnchenbrust
1/2 Packung Reisnudeln
Sojasauce hell
Chilisauce
1 Limette
Salz, Pfeffer, Chili



Und so gehts:
Schneidet das Hähnchen in feine Streifen und stellt eine Marinade aus Sojasauce, Limettensaft, Chilisauce und den Gewürzen her. Da darf das Hähnchen nun rein.
Bereitet die Reisnudeln nach Packungsangabe vor, die müssen meist nur kurz in heißem Wasser ziehen.
Das Gmüse schneidet ihr in feine Streifchen, je filigraner, desto besser! 
Das marinierte Hähnchen wird kurz und scharf in Pfanne oder Wok angebraten und dann stellt ihr alle vorbereiteten Zutaten bereit, ihr müsst nämlich flott rollen...

Legt ein Tuch aus und taucht die Reispapierblätter einzeln in Wasser und legt sie auf das Tuch. Füllt die Röllchen in ähnlicher Form, wie etwa Wraps. Seid vorsichtig bei der Füllmenge, lieber zu wenig als zu viel und ein paar Rollen mehr. Schlagt die Seiten ein und rollt die Rollen auf, seid schnell, das Reispapier klebt fürchterlich.



Bei 25-30 Röllchen dauert die Zubereitung sicherlich einen Moment. Hat man aber die Technik raus und rollt zu zweit gehts, wir haben ca 35 Minuten gebraucht. Zum Dippen haben wir uns Chilisauce und Sojasauce mit einem Hauch Limettensaft gemischt. Gepaart mit Sonne, Caipi und guter Laune war das ein hervorragender Auftakt für die Gartensaison.

Und weil die Röllchen so hervorragend klein und handlich sind, eignen sie sich natürlich nicht nur für den Auftakt im Garten, sondern gehen auch sehr gern mit Euch picknicken. Den Dip einfach in ein dichtes Schüsselchen füllen und extra transportieren, dann steht dem Picknickglück im Asiakostüm nichts mehr im Weg. Deshalb reiche ich die Röllchen heute beim Blog-Event von Moni ein, die sucht nämlich nach den Top-Picknick-Begleitern... 



Liebste Grüße

Sonntag, 26. April 2015

Auszeit in der Champagne

Ihr Lieben,

am Freitag groß angekündigt, direkt Samstag morgens umgesetzt und ganz entspannt abgehauen übers Wochenende. Das kurzfristig entschlossene Ziel: Die Champagne, genauer Epernay. Noch nie gehört? Aus diesem kleinen Ort stammen Berühmtheiten wie etwa Moet&Chandon und Mercier, gleich nebenan liegt der Dom Pierre Perignon begraben, umgeben von Weinbergen voller Reben. Kurz gesagt: Das Paradies für Menschen, die blubbernde Blasen im Glas lieben.



Ich nehm Euch heute mit nach Epernay, Reims und auf das Schlachtfeld von Verdun. Alles beeindruckend, teilweise historisch interessant, teilweise lockeres prickelndes Luxusleben an zwei total entspannten Tagen...






Liebste Grüße

PS: Wer auch mal schauen mag in der Champagne und ein paar Reisetipps braucht, der fragt natürlich nach...

Freitag, 24. April 2015

Schreibzeit im April - Demut

Bine hat sich für diesen Monat in der Schreibzeit ein für mich "altmodisches " Wort herausgefischt - Demut. Laut der Wortbestimmung stammt Demut vom althochdeutschen Wort diomuoti ab. Das enthält sowohl den Wortstamm des Wortes dienen als auch den von Mut. Eine interessante Kombi, wenn ihr mich fragt. Es ist also nicht so, dass man als demütiger Mensch blind jemandem oder einer Sache dienen soll, vielmehr erfordert es auch den Mut, sich auf den Menschen oder die Sache einzulassen.
Ich habe Mühe in der heutigen Zeit, für mich demütige Momente zu finden und erlaube mir, das Wort an die Zufriedenheit anzuhängen. Zufrieden und dankbar zu sein, für das, was uns geschenkt ist und auch für das, was wir uns mühsam erarbeitet haben, fällt schwer. Bezogen auf das Bloggen fällt es mir in mehrerer Hinsicht schwer:
  • Habe ich jemals genug interessierte Leser?
  • Werde ich diesen dann auch gerecht?
  • Bin ich mit meinen Fotos und meinem Schreibstil zufrieden?
  • Ist das Outfit des Blogs so, wie ich es haben möchte?
  • Was kann ich noch optimieren?
Nicht nur auf dem Blog verfolgt mich der Optimierungsgedanke unerbittlich, auch im Leben 1.0 strebe ich weiter. Höher, schneller, weiter. Die ewige Erreichbarkeit für alle, immer ein offenes Ohr und ein gutes Stück Kuchen zur Stelle. Das Fragenkarussel dreht sich weiter...

  • Bin ich gut genug für meine Arbeit, meine Lieben, meine Hobbies?
  • Ist mein Job der, den ich will?
  • Haus, Kinder, Pferd, Arbeit - wie schafft es das alles unter den schönen Hut?
  • Bin ich meinem Mann die, die ich erstrebe zu sein?
  • Wo geht es höher, schneller, weiter?
Fragen über Fragen, doch führen sie zu einer Antwort? Ich bin ehrlich - ich weiß es nicht. Kann ich zufrieden sein, wenn nicht alles zu 100% perfekt ist? Im Haus keine frischen Blumen stehen, der Rasen nicht jede Woche gemäht ist, ich es diese Woche mal wieder nicht zum bloggen geschafft habe.....? 
Bine regt mich diesen Monat dazu an, einfach mal dankbar zu sein. Dankbar und zufrieden. Mein Leben ist schön. Ich habe einen Job, der mir die meiste Zeit Spaß macht, ich habe eine Familie, die mich bedingungslos unterstützt, einen Mann, der hinter mir steht und Freunde, mit denen man Pferde stehlen kann! Also werde ich versuchen, zufriedener und demütiger zu sein und in ein schönes und sonniges Wochenende starten.

Liebste Grüße

Montag, 23. März 2015

Schoki-Cheesecake-Bites - Danke Jeanny

Wenn liebe Freunde Geburtstag haben und erst ganz kurz zuvor aus dem Urlaub kommen, kann der Geburtstagskaffee natürlich trotzdem nicht ausfallen! Und wenn die Freunde auf Schoki stehen und die Bäckerin eine große Cheesecakeliebhaberin ist, kommt schnell der erste Gedanke auf: Ich brauche 2 Kuchen! Oder einen Cheesecake mit Schokiboden... Während also fieberhaft hin und wieder her überlegt wurde, kam das Internet in Gestalt der wunderbaren Jeanny zu Hilfe! Sie hat den Wahnsinn in Tüten gebacken: einen Schokoladenkuchen, der sich den Cheesecake einfach einverleibt hat! Ich bin geplättet und ganz aus dem Häuschen vor lauter Freude!!! Diese Jeanny.... Backt erst den Kuchenhype des Jahres aka Zimtschneckenkuchen ohne die lästige Hefewartezeit und nun das! Mein wahrgewordener Kuchentraum <3

Bei mir gibts den Wahnsinn allerdings nicht in Gugl, sondern in Bitesform, die Guglform ist grade irgendwie außer Haus... Außerdem ist dieser Wahnsinnskuchen so mächtig, dass auch kleine Stücke vom großen Kuchenglück total ausreichend sind...
Backt diesen Kuchen!!! Er ist schokoladig, saftig, cheesecakegig und einfach der Wahnsinn!

Schokikuchen mit Cheesecakefüllung
(Rezept nach Zucker, Zimt und Liebe, hier für eine große Kastenform)



Ihr braucht:
Schokikuchenteig
275g Mehl
1 TL Backpulver
30g Kakao
250g Butter
200g Halbbitterschokolade (Zartbitter geht bestimmt auch ganz hervorragend)
350ml Milch
300g Zucker
2 Eier

Cheesecakefüllung
250g Frischkäse (vollfett, is klar nich)
60g Zucker
1 Ei


Und so gehts:
Fettet und mehliert eure Form und heizt den Backofen auf 160°C und Ober- und Unterhitze vor. Mischt alle trockenen Zutaten für den Kuchenteig in einer großen Schüssel. Danach schmelzt ihr Butter und Schoki über einem Wasserbad, bis sich beides zum großen Schoki-Butter-Glück verbunden hat. Lasst die Mischung nun auf Handwärme abkühlen.
Milch, Zucker und Eier dürfen sich dann mit der abgekühlten Schoki-Butter-Mischung verbinden. Hebt nun die flüssige Mischung unter die trockene, der Teig darf nicht überrührt werden, ein Schneebesen tut hier gute Dienste. Die Hälfte des Schokiteiges darf nun in die Form.

Für die Füllung mischt ihr alle oben angegebenen Zutaten mit dem Schneebesen, bis sie sich verbunden haben, auf gar keinen Fall zu lange rühren, dann wird die Füllung flüssig! Ab damit auf den Schokiteig.

Gebt den Rest des Schokiteiges auf die Füllung und dann ab mit dem Schätzchen für 1 Stunde in den Ofen. Lasst den Kuchen kurz in der Form auskühlen, stürzt ihn und stellt ihn in den Kühlschrank, damit die Füllung schön fest werden kann.

Vor dem Genuss folgt zum Schluss die "Deko": Ich habe aus der Kastenform kleine Stückchen geschnitten und in Förmchen gepackt. Bisschen Puderzucker drüber, Gabeln raus und rein damit ins ganz große Kuchenglück! Danke Jeanny!!!

Liebste Grüße

Montag, 16. März 2015

Paperblog

NEWS NEWS NEWS

Dank der lieben Julia von der Plattform Paperblog wird die Casa del Janna nun auch dort zu finden sein für all diejenigen, die vielleicht mit Bloglovin und Co nicht allzu viel anfangen können...

Nun denn, willkommen Paperblog, mal schauen, ob wir beide Freunde werden...

Ich nehm die neue Partnerschaft dann auch direkt zum Anlass, die Casa ein bisschen auszumisten und den Frühjahrsputz voran zu treiben! Die Bloglethargie hat mich nämlich dank undankbarem Alltag gerade fest im Griff! Das kann und darf so nicht bleiben... Deshalb: Ärmel hoch, Putzmittel raus und neue Energie rein in die gute Stube!!!

Liebste sonnige Grüße

Dienstag, 6. Januar 2015

Neues Jahr, neues Glück - Projekte 2015

Euch allen ein frohes, glückliches und gesundes Jahr 2015!

Wie schaut´s aus mit Plänen, Vorsätzen und Projekten in diesem Jahr? Ganz besonders mag ich ja die "guten" Vorsätze, das sind die, die meist spätestens am 03. Januar wieder den Bach runter sind, da sie oft zu groß, zu schwer und zu unerreichbar sind. Mit denen stehe ich schon seit Jahren auf Kriegsfuß und habe mir von der Sorte auch nichts groß vorgenommen. Sollte jemand von Euch auf die Idee gekommen sein, einen "guten" Vorsatz zu haben, rate ich Euch, SMART zu sein. Viele werden die Formel für Ziele kennen, für alle anderen hier kurz die Erklärung:

S pezifisch (beschreibt das Ziel so konkret, wie irgend möglich)
M essbar (eine Zeit-, Geld-, oder sonstige messbare Angabe ist notwendig für die Zielerreichung)
A kzeptiert (wird das Ziel vom Team oder Umfeld akzeptiert, ist es leichter zu verfolgen)
R ealistisch (nur realistische Zielsetzung motiviert auf Dauer)
T erminiert (setz dir eine möglichst konrete Frist zur Erreichung des Ziels)

Seid SMART, dann klappts auch mit den "guten" Vorsätzen ;)

Ich habe mir für 2015 ein paar kleinere Projekte überlegt, die ich umsetzen möchte. Diese möchte ich Euch kurz vorstellen und auch im Lauf des Jahres über meinen Fortschritt berichten:

1. Filofaxing

Endlich! Der Herzensmensch hat mir einen Filofax zu Weihnachten geschenkt und ich bin im 7. Kalenderhimmel! Es ist ja der Wahnsinn, welche Möglichkeiten Filofax bietet, um sich durchs Jahr zu basteln... Im Lauf der Monate werd ich Euch immer mal was zeigen, DIYs gibt´s wahrlich genug an der Zahl.

2. Eat-better-Challange

Sieht schwer nach "gutem" Vorsatz aus, ist aber eigentlich keiner. Wie schon erwähnt, habe ich in den letzten beiden Jahren diszipliniert an Gewicht verloren und bin auf einem guten Weg. Feiertage, Urlaub und die allgemeine Winterträgheit haben dazu beigetragen, dass ich mich ziemlich unsinnig ernährt habe... Nein, zugenommen hab ich nicht, ich fühl mich nur ungesund. Größter Punkt hier: die Mittagspause!
Gegen Burger, Pizza und Co möchte ich wieder häufiger Mahlzeiten zuhaus vorbereiten und mit ins Büro nehmen. Bei Pinterest gabs unendlich viele Ideen, also los gehts!

3. Project Life

Irgendwie bin ich in diesem Jahr im Bastelfieber... Der Kalender reicht nicht, es muss noch mehr her! Wer von Euch kennt Project Life? Eigentlich hatte ich geplant, das erste "Buch" mit der ersten Schwangerschaft anzulegen, da die aber weiter auf sich warten lässt, schließe ich mich der lieben Schni an und mach eben dieses Jahr schon einmal einen Versuch!

4. Blogging

Da ich (wie schon 100 Mal bejammert) nach wie vor immernoch keine neue Kamera angeschafft habe, fällt mir das Bloggen derzeit irgendwie schwer... Die Handybilder sind nicht dem Anspruch genügend und ach.... ich weiß auch nicht... Da Jammern aber noch nie nicht geholfen hat, werd ich meinen Hintern hoch bekommen und meinen ganzen Krams wieder regelmäßiger mit Euch teilen, versprochen! Es ist nämlich nicht so, dass ich mit dem Essen aufgehört hätte - siehe Nummer 2 :D

So, das waren meine Ideen und Projekte fürs neue Jahr, was sind Eure? Ich bin gespannt!

Einen hervorragenden Start ins Jahr 2015 wünsche ich Euch

PS: Alle Bilder heut aus Pinterest, DEM Ideenreichtum des Netzes... Sucht mich und ihr werdet finden!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Alte und neue Traditionen

Ihr Lieben,

wie schön! Andrea und Bine machen weiter mit den Short Stories und ich habs zur Nummer 12 auf den letzten Drücker das Jahres doch auch wieder geschafft... Geht es hier doch um ein Thema, das mich in diesem Jahr besonders umtreibt: Traditionen.

Wer mit mir das Jahr 2014 auf dem kleinen Blog verfolgt hat, wird festgestellt haben, dass sich die Dinge geändert haben - alle und grundlegend. Ich sollte in diesem Jahr etwas lernen: Sei mutig, hat es gesagt! Hab keine Angst, hat es geflüstert, es wird werden! Und so habe ich die Lektion angenommen und nehme sie immernoch an, denn die Veränderungen schreiten fort, so kurz vor Toresschluss des Jahres 2014.

Ändern sich die Lebensumstände so drastisch, verändern sich auch Traditionen. Gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit und zum Ende des Jahres hin wird es deutlich, dass es eben nicht mehr ist wie vorher, es ist anders, aber umso wunderbarer! 

Ich verabschiede mich also dieses Jahr von ein paar Traditionen, die da unter anderem wären:
- Putenbratenzubereitung am 2. Weihnachtsfeiertag
- Besuchsodyssee quer durchs schöne Hessenland
- hektische Geschenkesuche für viele Menschen
- Weihnachtsstress und Weihnachtspanik
- Weihnachtssingen im Ort


Es gibt aber natürlich auch Traditionen, die bleiben:
- Silvester unterwegs sein, bloß nicht zuhaus
- Gemeinsames Geschenkeeinpacken bei Tee und Plätzchen
- Plätzchenbacken mit der liebsten Freundin (dieses Jahr als besonderes Großprojekt, sind die Finger nicht ewig voll Schoki, bekommt ihr Bilder)
- Weihnachtsfeiern und die alljährlichen Geburtstage, die bei uns alle in die Vorweihnachtszeit fallen (nur dieses Jahr ohne Stress und Hektik, ihr wisst schon)
- Weihnachten nach Hause holen, Lichter und Kerzen zuhaus, ein bisschen Deko muss sein!
- Gemeinsames Essen am Weihnachtsabend mit der Familie


Besonders für mich in diesem Jahr sind all die neuen großen und kleinen Sachen, die dazu gekommen sind und noch dazu kommen werden. Ich bin tierisch gespannt und freue mich unendlich, sie zu entdecken und zu teilen.

Liebste Grüße